Selbstbewusstsein und Verwirklichung

Wer bin ich und was will ich? Wege zur Selbstfindung

Geht es Dir auch oft so, dass Du Dich fragst, warum Du eigentlich hier bist, wer Du bist, was Du willst und was der tiefere Sinn Deines Lebens ist? Da bist Du zum Glück nicht alleine. Und es gibt viele Möglichkeiten, wie man wieder mehr zu sich finden kann, um genau das zu tun, was man wirklich tun will.

1. Sich die richtigen Fragen stellen

Wer bin ich? Was will ich?  Wenn ich das nicht genau weiß, kann ich mich einfach mal fragen, was ich eigentlich nicht will. Denn diese Frage zu beantworten fällt uns oftmals leichter. Und es ist genauso wichtig, zu wissen was wir nicht wollen. Auch daraus können wir viel lernen. Weitere Fragen, die Dir helfen, mehr zu Dir selbst zu finden wären zum Beispiel:

Wie fühle ich mich gerade und warum?
Was macht mich glücklich und was macht mich unglücklich?
Für was bin ich dankbar?
Wen liebe ich? Und wer liebt mich?
Welches größere Ziel habe ich im Leben?
Was möchte ich an andere Menschen weitergeben?
Bei welcher Tätigkeit spüre ich extrem viel Freude?
Was mochte ich als Kind besonders gerne?

2. Zeit alleine mit sich selbst verbringen

In unsere heutigen Welt haben wir verlernt, alleine zu sein. Und es zu genießen. Wir sind gedanklich nie beim Jetzt, sondern immer schon einen Schritt weiter.  Wir stehen auf und überlegen uns beim Kaffee, was wir einkaufen, wir kaufen ein und überlegen uns währenddessen, wie wir das Abendessen zubereiten, wir essen zu Abend und denken an den nächsten Morgen im Büro. Und so geht das den ganzen Tag lang endlos weiter. Wir sind oft nicht wirklich bei uns,  im „Innen“, sondern meistens bei den anderen, im „Außen“. Diese Zeit, die man mit sich alleine verbringt, ist jedoch ungeheuer wertvoll, da wir nur dann erfahren, was wir wirklich möchten. Unsere tiefsten Wünsche und Bedürfnisse zeigen sich nur, wenn wir nicht ständig von anderen abgelenkt werden. Am Anfang mag das alleine sein und das bewusst Zeit mit sich verbringen noch komisch und befremdlich sein, aber je mehr man sich daran gewöhnt hat, desto wertvoller und natürlicher wird diese Zeit, die Du nur für Dich einplanst, werden.

3. Input versus Output

In der heutigen Zeit, wo wir mit Selbsthilfebüchern und Co. regelrecht zugeschüttet werden, ist es sinnvoll, nicht sofort auf jeden Zug, das heißt jedes Selbsthilfe-Buch, jeden (spirituellen) Trend, jede (neue) Theorie aufzuspringen. Es ist wichtig, dass wir zu differenzieren lernen. Tipps von anderen darf man natürlich gerne annehmen, aber am besten, ohne sich darin zu verlieren und sie als die einzige Wahrheit anzusehen. Das heißt, die eigene Individualität ausleben und fördern und sich trotzdem von anderen Feedback geben lassen, damit sich auch andere Blickwinkel ergeben. Also quasi die gesunde Mischung aus Input von innen und Input von außen finden.

4. Geduld, Geduld, Geduld

Veränderung passiert nicht von heute auf morgen.  Aber man kann sein Gehirn trainieren, wie einen Muskel. Das funktioniert zum Beispiel durch das Umprogrammieren und Hinterfragen seiner Gedanken. Denn aus unseren Gedanken werden Gefühle und aus Gefühlen werden Handlungen. Wenn ich negative, zweifelnde Gedanken habe, ist es sinnvoll ihren Wahrheitsgehalt erst einmal zu überprüfen, bevor ich alles einfach so hinnehme und glaube, was ich denke. Eine gute Methode dafür ist die „The Work Methode“ von Byron Katie, die ich bereits in einem Blogbeitrag beschrieben habe. Wer sich dafür interessiert kann hier einfach mal reinklicken. Unsere Gedanken, das heißt konkreter unser Ego, beschäftigt sich nämlich permanent mit Vergangenheit oder Zukunft und eigentlich nie mit der unmittelbaren Gegenwart. Wenn wir aber in der Gegenwart, im Jetzt leben, haben wir weder Zweifel, noch Ängste, noch Ungeduld. Was mich zum nächsten Schritt bringt:

5. Der Weg ist das Ziel

Sich selbst zu verwirklichen, ist eine Lebensaufgabe und im Prinzip nie zu Ende. Das Leben ist stetiger Wandel. Die große Kunst ist es, diesen Wandel zuzulassen und sich nicht dagegen zu sträuben und sich damit gegen das Leben aufzulehnen, denn das wird niemals funktionieren.

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Aristoteles

Versuche Deinen Weg, Deine ganz spezielle Reise zu genießen. Wenn wir auf unser Leben zurückblicken, sind es oftmals die Wendepunkte in unserem Leben und die Zeiten, in denen alles nochmal auf Anfang zurück ging, die für uns die meiste Bedeutung hatten und aus denen wir am meisten für unsere Entwicklung mitnehmen konnten.  Die eine große Vision, das eine große Ziel spielt eigentlich im Leben gar keine so große Rolle. Ein Ziel darf natürlich da sein, aber gehe nicht mit einer reinen „Wenn-dann-Einstellung“ heran. Solch eine Einstellung  wird Dich niemals glücklich machen. Zu denken, dass nur WENN ich das und das besitze oder das und das erreicht habe, DANN endlich glücklich/zufrieden/entspannt sein zu können ist ein Trugschluss. Das ist reines Ego-Denken. Glück und Zufriedenheit wirst Du niemals langfristig im Außen finden. Vielleicht macht es Dich für kurze Zeit „high“, tiefe Erfüllung wird es Dir jedoch nicht bringen. Denn dafür müssen wir den Blick immer nach Innen richten.

Wer sich für Bücher zum Thema Selbstfindung und Co. interessiert, darf gerne meinen anderen Blog Happy Dings besuchen. Dort habe ich zum Beispiel einen Beitrag mit einer kleinen Auswahl an inspirierenden Büchern für Euch zusammengestellt.

Freue mich auch über Besuche auch bei Instagram, Facebook und Twitter.

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3 Kommentare zu „Wer bin ich und was will ich? Wege zur Selbstfindung

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